und
Neunhundert
WM
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neuirunddreißigste Nacht.
9^ach AhmedS Tod, als alle Scheich auf seinem Grabe den Koran lasen undman den Abendländer fragte, warum er es unterlasse, antwortete er: „Mir ist Ahmedim Traum erschienen und hat mich gebeten, den Koran nicht auf seinem Grabe zulesen, und als ich ihn fragte: Warum? sagte er: So oft eine Stelle gelesen wird, die ichin meinem Leben nicht beachtete, erscheint mir ein Engel und fragt mich: War dirdiese Stelle nicht bekannt? und diese Fragen, die ich nicht zu beantworten weiß, sindfür mich peinlicher als die Hölle." Indessen war Ahmed Tulun ein sehr milderRegent. So oft die Gerichte einen Verbrecher zum Tode verurtheilten, schenkte er ihmdas Leben, sperrte ihn ein, um ihn unschädlich zu machen, aber ließ ihm genügendeSpeise und Trank reichen, und bei seinem Tode fand man achttausend solcher begnadigtenVerbrecher, welchen sein Nachfolger die Freiheit schenkte. Zu seiner Zeit wiithete auchnicht nur in Egypten, sondern im ganzen muselmännischen Reiche eine schreckliche Pest,die nicht eher nachließ, bis mau einen Naben, der von einer Leiche gefressen hatte,schlachtete und vor das Thor hing. In diese Zeit fallen auch die Einfälle der Frankenin Syrien und Egypten und längs der ganzen nördlichen Küste von Afrika. Rosette undDamiette mußten sich ihnen ergeben, und in Syrien drangen sie immer weiter, bis