Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Neunhundert

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^(li hörte, wie Sirak zu^sciner Göttin, welche eine freigelassene Sklavin desViziers Djafar war, sagte:Hier bin ich endlich mit dem Beutel voll Gold, den ichdir für die einstige Anssteuer und Hochzeitsfestlichkeiten deines Sohnes Abd Allahversprochen." Die Schwarze nahm ihm den Beutel ab und legte ihn in einen Schrank.Dann sagte Sirak:Ich will jetzt ein wenig schlafen, denn ich bin auf heute Nachtzu einem Feste bei einem meiner Nachbarn geladen." Er legte sich auf den Divan undfing bald an zu schnarchen. Die Schwarze aber ging in die Küche, um ihr Nachtessenzuzubereitcn. Da schlich Ali leise auf den Zehen zur Thüre herein, nahm den Beutelaus dem Schranke und ging damit zum Feste, zu dem auch Sirak eingeladen war.Diesem träumte, daß ein Vogel seinen Beutel mit Gold davontrage; er sprangerschrocken auf, rief seine Gattin und bat sie, einmal nach dem Beutel zu sehen. Alssie ihn vergebens im Schranke suchte, sagte Sirak:Wehe mir! den hat Niemandanders als Ali gestohlen, doch ich will ihn schon wieder bekommen."Das ratheich dir," sagte seine Gattin,sonst, bei Gott, offne ich dir die Hausthüre heute Nachtnicht." Sirak ging zum Feste, wo er wohl wußte, daß auch Ali erscheinen werde.Als er ihn sah, zog er sich zurück und dachte bei sich selbst: Schon gut, der hat meinenBeutel noch in der Tasche, den will ich bald haben. Er ging daher in die Straße,wo Ahmed Dens wohnte, und stieg von einem benachbarten Hause aus, das offen