Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
721
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Ne»»h»»vert und dreißigste Nacht.

den Khan. Aber Dalilah, welche von ihrem Fenster Jeden sehen konnte, der in denKhan ging, erkannte Ali sogleich an seinem Gange und rief herunter:Geh heim,Spitzbubenhäuptling, hast du im Sinne, in diesem Khan einen Spitzbubenstreichausznführcn?"Was sagst du, Pförtnerin?" fragte Ali im Tone des Erstaunens.Was hast du aus meinem Koch gemacht?" versetzte Dalilah,hast du ihn gctödtet,oder ihm einen Schlaftrank beigebracht?"Gibt es hier einen andern Koch, als ich?"ciitgegncte Ali.Du lügst," schrie ihn Dalilah an,du bist Ali Quecksilber."Da sagte er im Dialekte der Schwarzen:O Pförtnerin, seit wann sind die Egypticrschwarz? Auf diese Weise kann ich nicht länger dienen."Gott erhalte unfern Koch,"riefe» einige Sklaven Dalilah zu;was willst du von ihm?"Es ist nichteuer Koch," sagte Dalilah,wartet nur, ich komme gleich herunter, um einmal zusehen, ob seine Schwärze natürlich ist." Sie kam und wusch ihm den Arm, aber dieSchwärze blieb, denn Hasan hatte ihm eine Salbe gegeben, welche das Wasser nichtzu vertreiben vermochte. Demungeachtet bestand Dalilah auf ihrer Behauptung, bisendlich die Sklaven ihr sagten:Laß doch den Koch unser Mittagessen zubereiten, ister es nicht, so wird er weder die Küche noch das Speisezimmer finden, auch wird ernicht wissen, welche Gerichte er uns heute auftischen soll."Nun," sagte Dalilah,fragt ihn einmal, welche Speisen ihr gestern von ihm verlangt."

Da der Morgen anbrach, so verschob Scheherfad die Fortsetzung dieser Geschichtebis zur nächsten Nacht, in welcher sie folgendermaßen begann:

Tausend und eine Nacht. IV.

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