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Neunhundert und stebente Nacht.
Ner Jüngling setzte seine Erzählung vor Dsaudar mit folgenden Worten fort:,AlS der König dies hörte, befahl er dem Vater des Getödtcten, mich wieder inmeine Hcimath zuriickzntragcn. Aber statt nach Tauris trug er mich hierher zum KönigHindmar und klagte mich nochmals bei ihm an. Hindmar freute sich mit mir undsagte: Der soll seine Schuld büßen! Ich habe noch acht Menschen, die ich zuerstverzehren will; bis zum neunten Tage soll er gemästet werden, dann kommt die Reihean ihn. Ich ward hierauf an den Füßen gehängt, und in diesem Zustande befinde ichmich schon acht Tage. Morgen hätte ich das Loos so vieler anderen Unglücklichengetheilt, wärest du nicht, mein Herr Dsaudar, zu meiner Befreiung gekommen. Nunweißt du Alles, was ich zu erzählen habe. Gelobt sey Gott, der dich noch zur rechtenStunde hierhergesandt?
„Als der Jüngling so gesprochen batte, rief ich Misram und befahl ihm, ihn inseine Heimalh zuriickzutragen. Ich ging dann durch einige Zimmer in einen großenSaal, welcher rings umher von kleinen niedlichen Kabineten umgeben war: ich befandmich im Harem des Königs Hindmar. Mitten in diesem Saale stand ein goldnerThron, mit Perlen und Edelsteinen besetzt, und es saß eine Dame darauf, wie die