'Ucuiihundertste Uacht. 023
Brust herabhing. )Das ist die alte Djachka/ sagte mir Misram, ,Hindmarsruchlose Base/ Als ich dies hörte, zog ich mein Schwert, sprang aus dem Kabincteund theilte sie entzwei. Da stieg ein Rauch gen Himmel, der sich dann sammelte undzu einem Haufen Asche 'wurde. Misram jubelte vor Freude wie ein Frauenzimmer,als er die Alte in einen Haufen Asche verwandelt sah, und sagte: ,Es wird Allesgelinge», Djaudar, bald wird Hindmar das Loos seiner Base theilen, und wirsind dann nicht mehr fern vom Ziele/ Misram sammelte dann alles Silber, Goldund alle Edelsteine, welche in großer Masse im Kloster aufgehäuft waren, belud damitzehn Geister und sagte ihnen: ,Gehet nach Egypten zur Adlersschlucht, dort findet ihrden Abendländer Mahmud, der euch erwartet, küsset seine Hände und Füße, bringetihm diese Kostbarkeiten und saget ihm, es gehe Alles gut, wir hoffen, bald wieder beiihm zu seyn/ Nach einigen Stunden waren die Geister schon wieder zurück und brachtenuns Grüße von Mahmud und versicherten uns, er habe schon durch sein Buch denTod der Alten gewußt, und nun bete er fortwährend, daß auch unser Unternehmen gegenHindmar gelinge. ,Daran zweifle ich jetzt noch weniger als früher/ sagte Misram,chenn auf meiner letzten Reise habe ich Schilschanum, den Sohn Djaldjamuks,vertrauter Priester Hindmars, für unsere Sache zu gewinnen gewußt. Djaldjamuk,von dem man eigentlich nicht recht weiß, ob er Jude, Christ oder Muselmann ist, wußtedurch seine Geschicklichkeit in der Arzneikunst sich bei Hindmar sehr beliebt zu machen.Hindmar war nämlich einmal so krank, daß seine besten Aerzte ihn für unrettbarerklärten und es nicht der Mühe werth hielten, ihm Arzeneimittel zu geben. AlsDjaldjamuk dies hörte, ließ er sich zum Könige führen, und kaum hatte er den Pulsgefühlt, so sagte er: Mein König, du hast eine innere Krankheit, für die es nur einHeilmittel gibt, und zwar, Menschenflcisch essen und Menschenblut trinken/
Hier hörte Schehersad auf zu erzählen; in der nächsten Nacht aber begann siefolgendermaßen: