616 Achthundert und achtundneunzigste Nacht.
Macht zu zeigen, bedenke, daß ich dich schon fünfzig Jahre anbcte und dir jedes Jahr-ein großes Fest feiere, an dem ich dir Fürsten und Könige opfere, errette mich nun indiesem Augenblicke der Gefahr!' Aber schon hatte Misram einen Geist abgesandt, der,noch ehe Mud sil sein Gebet vollendet hatte, den Götzen hcrbeibrachte, den Kopf gegen
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die Erde und die Füße in die Höhe gestreckt. Mi sram schlug ihn zusammen undfragte nochmals Mudsil: -Was hältst du jetzt von deinem Götzen— .Ich sehe ein/antwortete Mudsil, ,daß er weder mir, noch sich selbst helfen kann, darum bitte icheuch, lehret mich einen bessern Glaubens — .So bekenne/ wiederholte Misram, ,daßes nur einen Gott gibt und daß Mohammed sein Gesandter ist/ Nachdem Mudsildieses Glaubensbekenntniß zu unserer großen Freude abgelegt hatte, gingen wir mit ihmin's Schloß. Er ließ alle seine Leute Zusammenkommen und erzählte ihnen, was zwischenihm und Mi sram vorgcfällcn, worauf sie alle Muselmänner wurden. Er ließ dannTuraja rufen, und sie fiel vor Freude in Ohnmacht, als sie Hatem wieder sah. Wirblieben dann noch drei Tage bei Mudsil und lehrten ihn das Gebet, die Reinigung,die Fasten, und beschrieben ihm Hölle, Paradies und die übrigen Glaubensartikel desJSlamismus."