Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

nchtund n e u nzig st e N n ch t.

§)jaudar erzählte weiter vor dem Sultan Zäher:Als der Vizier mit dieserAntwort zu Mudsil zurückkehrte, schäumte dieser vor Wuth, und fluchte und lästerte,dann rief er alle seine Leute zusammen und theilte ihnen mit, was er vom Viziergehört, und forderte sie auf, mit ihm gegen diesen kiihnen Misram zu ziehen. Sobaldaber Mudsil mit seinen Kriegern aus dem Schlosse kam und zu einem allgemeinenAngriffe sich vorbereitete, rief Misram: ,Wer nimmt meine Herausforderung an?Wer hat Luft, sich mit mir zu messen? Wer mich kennt, dem brauche ich nichts zu sagen,wer mich aber nicht kennt, der wisse, ich bin Misram, der Sohn Akus, der wedervor Schwarzen noch vor Weißen, weder vor Menschen noch vor Genien sich fürchtet.'Auf diese Herausforderung trat ein Krieger aus Mudsils Reihen, der so groß war,wie der höchste Dattelbaum, und eine dicke eiserne Stange auf der Schulter trug, stelltesich Misram gegenüber und sagte ihm: ,Wie wagst du es, unfern König mit solcherGeringschätzung zu behandeln?' Er drang dann auf ihn ein und schlug ihn mit seinerStange, sie fügte ihm aber nicht mehr Leid zu, als wenn ein Zephyr ihn anwehte.Indessen glaubten alle Zuschauer, Misram werde unterliegen, als ein einziger Feuer-hauch aus seinem Munde seinen Gegner leblos zu Boden streckte. Als Mudsil dies