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Achthundert und neunzigste Nacht.
,Als mein Vater diesen Brief gelesen hatte, kam er mit dem Boten zu mir undlas mir ihn vor. Da sagte ich: Laß mich einmal den Brief sehen. Als er mir aberden Brief gab, zerriß ich ihn und zog mein Schwert gegen den Boten, und wäre ernicht schnell geflohen, so hätte ich ihm den Kopf vom Halse gehauen. Der Bote kehrtezu Sintbest zurück und erzählte ihm, wie er von mir behandelt worden. Sint bestrief sogleich den Geist Dilhudj und befahl ihm, mich im Augenblick aus meinemväterlichen Hause zu ihm zu führen. Ich saß gerade allein in meinem Zimmer, alsDilhuds, der so groß war wie der höchste Dattelbaum, auf mich losstürzte, undehe ich mich faßte, hatte er mich schon auf dem Rücken und flog mit mir zum KönigSintbest. Dieser schrie mich au: Wie wagtest du es, elende Dirne, meinen Brief zuzerreißen und meinen Boten zu mißhandeln? Weißt du nicht, daß die mächtigsten Königesich vor mir beugen, und daß selbst Genienhäupter mich fürchten? Als ich mich aberentschleierte, und er mein Gesicht sah, fuhr er in einem sanfteren Tone fort: Doch ichverzeihe dir, wenn du meine Liebe erwidern und meine Gattin werden willst. — Lieberlasse ich mich in Stücke hauen, versetzte ich, als daß ich deine Umarmung dulde. Als