Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
581
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Ächttiundert und »rnnundiichtzigstc Itachl.

und ich zeichnete mich bald durch so glänzende Waffenthaten aus, daß unsre ganze Armeemich nicht weniger als meine» Vater verehrte. Bald ward mein Name sowohl durchmeine Tapferkeit, als wegen meiner Schönheit so bekannt, daß die entferntesten Königeund Prinzen um mich warben. Da ich aber keine Lust zu heirathe» hatte, mußte ichgegen manchen beleidigten Werber in's Feld ziehen. Eines Tages kam ein Bote miteinem Briefe zu meinem Vater, welcher folgendermaßen lautete:

,Vo» dem Könige Sint best, dem höchsten Könige seiner Zeit! Wisse, KönigSasa», daß ich so viel von der Tapferkeit und Schönheit deiner Tochter gehört habe,daß ich sie liebe, ohne sie je gesehen zu haben, und sie daher von dir zur Gattin fordere.Ich hoffe, du wirst einen Schwiegersohn Meinesgleichen nicht verschmähen. Forderewelche Morgengabe du willst, antworte mir nur bald und sey von mir gegrüßt/

Hier bemerkte Schehersad den Tag und schwieg; in der nächsten Nacht sprach siein der Erzählung Djaudars mit Heifa's eigenen Worten weiter: