Achthundert und sechsundachtzigstc Nacht.
ergötze. — Ich gehorche deinem Befehle, sagte Sandja und verschwand. Aber erkehrte bald, blaß und zitternd wie ein schwaches Nohr beim Sturmwind, wieder undsagte: Wisse, mein Herr, ich wollte nach deinem Befehle mit meinen Geistern über dieMädchen berfallen, da schossen drei Lichtsaulen gegen mich heran, die mich zu verzehrendrohten, und denen ich nur mit der größten Mühe entkam. Ich sandte dann einigeandere Geister gegen sie; aber sie kehrten Alle mit verstörtem Angesichte zurück underklärten, daß sie gegen diese Mädchen nichts vermögen. Ich sab nun den Jungfrauenzu, wie sie mit einander spielten und dann wieder ihr Fischgewand anzogen und nachihrer Insel zurückschwammen. Als sie meinen Augen entschwunden waren, rief ichSandja und befahl ihm, mich nach Tunis zu tragen. Er war aber noch so erschöpftvon seinem Kampfe gegen die Genien, welche die Mädchen beschützten, daß er mich bat,ihm noch einige Augenblicke der Nnhe zu gönnen. Da sagten meine Brüder: Nun, solaß auch uns indessen ein wenig unter diesem Baume schlafen, bis Sandja zur Reisegestärkt ist. Sie legten sich dann unter den Baum und stellten sich bald, als schliefen
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Tausend und eine Nacht. IV.