Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
551
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Achthundert und einundachtzigste Äucht.

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wir ihn, womit wir ihm dienen könnten. ,Jch bin euer Nachbars antwortete er;

! .ich wohne jenseits des Elephantentcichs und möchte gern diesen Abend euer Gast seyn/

Wir antworteten ihm, er sey uns stets willkommen; aber diesen Abend hätten wir ihmgar nichts anzubieten, darum möchte er doch lieber morgen unser Gast sepn. Da sagte ^

er lächelnd: ,Nun, so seyd ihr heute meine Gäste; bei Gott, ihr müßt mir nach Hanse >

folge»/ Wir gingen im Vertrauen auf Gott mit ihm, ohne ihn zu kennen. Er blieb jvor einem großen Hause stehen und klopfte leise an die Thüre; sie ward sogleich geöffnet, !und er hieß uns im Namen Gottes eintrete». Er führte uns in einen Saal, der mitden schönsten Divanen und Teppiche» ausgestattet war, und sagte: ,Betrachtet diesesHaus als das curige und mich als einen eurer Diener/ Wir küßten ihm Hände undFiiße und sagten: ,Wir sind bereit, alle deine Wünsche zu erfüllen; gebiete uns nur,wenn du unserer bedarfst/ Er ging daun auf eine zur Rechten des Saales verschlossene !Thüre zu und rief: ,Freudendauer/ Sogleich öffnete sich die Thüre, und es trat eine .indische Sklavin heraus mit schwarzen babylonischen Augen und schön gewölbten Augen-brauen, mit Wangen, auf deren jeder eine Rose blühte und sich darauf wie Korallenauf weißem Marmor ausnahmen; auf sie waren die Worte des Dichters anwendbar: