538 -Achthundert und uchtundsiebenzilgle 1>I»cht.
erstaunt den Gefängnißwärter. „Es ist einer der Gefangenen," antwortete er, „welcheans dem lebten Kriege mit den christlichen Genien bierhergebracht wurden." Der Sultanließ ibn vor sich fuhren und fragte ihn: „Bist du ein Djinn oder ein Mensch?" —„Ich bin ein Mensch," antwortete Ibn Ta mini, „und zwar einer der besten, denn ichbin einer der Gefährten deS Propheten." — „Hast du den Koran im Gedächtnisse?" —„So wie er geoffenbari worden." — „Woher bist du?" — „Aus Medina." — „Möchtestdu wieder dahin zurückkehren?" — „ES ist der sehnlichste Wunsch meines Herzens." —„So wisse, ich habe drei Söhne; wenn du sie den Koran lehren willst, so lasse ich dichwieder in deine Heimaih bringen."
Da Ibn Ta mim gern einwilligte, lief? der Sultan seine Söhne rufen und befahlihnen, Ibn Ta mim wie ihm selbst zu gehorchen. Ibn Tamim schloß sich dann mitihnen in einen besonderen Palast ein und unterrichtete sie drei Jahre lang im Koranund der mündlichen Neberliefcrung, bis sie im Stande waren, die schwierigsten Streit-fragen zu lösen. Als Ibn Tamim ihnen nichts mehr zu lehren hatte, stellte er siedem Sultan vor und überzeugte ihn von ihrer vollkommenen religiösen Ausbildung.Der Sultan, entzückt über die Gelehrsamkeit seiner Söhne, dachte sogleich an dieErfüllung seines Versprechens und ließ seine schnellsten fliegenden Genien rufen. „Wie
lIMILW
.
Li«