Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
510
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gio Achthundert und stebenzigste Nacht.

einer andern Tradition sah Scharahbil einst auf der Jagd eine weiße und eineschwarze Schlange im Kriege gegen einander, und zwar war die schwarze die stärkere;er stand aber der weißen bei und tödtete die schwarze. Als er hierauf wieder Weggehenwollte, stand auf einmal ein schöner Jüngling vor ihm, der ihm sagte: ,Jch bin dieweiße Schlange, die du vom Untergang errettet; die schwarze Schlange, die du tödtetest,war ein Sklave, der sich gegen mich empörte; zum Lohne will ich dir nun kostbareSchätze schenkend ,Jch bin reich genug/ versetzte Scharahbil; ,willst du mich aberbelohnen, so gib mir deine Tochter zur Gattin/ Der Genienkönig gewährte Scharahbilseine Tochter unter der Bedingung, daß er um ihre Handlungen, sie mögen auch nochso sonderbar scheinen, sich nicht bekümmern wolle; ,fragst du sie dreimal/ sagte erihm, ^warum thust du Dies? so verläßt sie dich und du siehst sie nie mehr wieder/Scharahbil heirathete sie und versprach, sie nie nach, der Ursache ihrer Handlungenzu fragen."

In der nächste» Nacht erzählte Schehersad weiter: