Achthundert und achtundsechzigstr Nacht. 501
Damaskus, kam vor ein Kaffeehaus, wo viele Leute versammelt waren, die sichvon der Ankunft eines Sobnes des Zäher aus der Diamanteninscl unterhielten.Sic zweifelte jetzt nicht mehr daran, daß du der vom Djinn gefallene Mensch warst,
und brachte uns eilig diese freudige Nachricht, worauf wir — so schloß meine Mutter —sogleich den Entschluß faßten, dir hierher zu folgen." Nachdem ich dann meinerseits meinerMutter und Gattin erzählt hatte, auf welche wunderbare Weise ich durch meinen Vatervon Stockschlägen, an denen ich gewiß gestorben wäre, gerettet ward, begaben wir unszusammen zum König, welcher schon meinen Vater von der Ankunft seiner Gattin inKcniitniß gesetzt und zu sich geladen hatte. Mein Vater brach in Thränen aus, als ermeine noch immer schöne Mutter wiedersah, und bedauerte die so lange Trennung vonihr; sie aber machte ihm Vorwürfe darüber, daß er es niemals wieder versuchte, zuihr zu gelangen. Der König, welcher uns Alle reichlich beschenkte und den innigstenAntheil §n unserer Freude nahm, versöhnte sie aber mit einander, und meine Mutterließ sich bewegen, noch drei Tage in Damaskus zu bleiben, länger aber wollte sie nichtihren Vater in Verlegenheit lassen; Turaja hingegen wollte Damaskus nicht mehrverlassen und begnügte sich damit, dem König Farkad durch einen Boten ihren Entschlußmitzutheilen; und so lebte ich mit ihr in den glücklichsten Umständen, bis der Nichtsschonende Tod sie mir entriß.
Als Ali diese Erzählung vollendet hatte, fragte ihn der Chalif Abdul Malik,der Sohn Merwans, ob ihm seine Gattin keine Kinder gezeugt, und als er diese