Achthundert und stedenundsechzigfte Nacht.
erlauben, den beiden Königinnen, meiner Mutter und Gattin, entgegenzugehen. Der Königgewährte mir meine Bitte und kehrte allein zur Stadt zurück, während ich mich in dasGenienlager zu den beiden Königinnen führen ließ. Beide fielen vor Freude, michwiederzusehen, in Ohnmacht; ich bespritzte sie mit Rosenwasser, und als sie wieder zusich kamen und mich mehrmals geküßt und umarmt hatten, fragte ich sie, wie so siehierhergekommen. „Wisse," sagte meine Mutter, „als du allein mit Turaja auf derLöweninsel des Nachts so lange ausbliebst, ward ich so unruhig, daß ich Duh a bat,mit einigen mächtigen Genien in der Richtung, nach welcher wir dich hinziehen sahen,dich zu suchen. Duha flog lange in den Gärten umher, bis endlich ein jämmerlichesWehegeschrei sie vor ein schönes Zelt lockte; es war Turaja's, welche DjahaksBrüder mißhandelten, weil sie ihrem lüsternen Verlangen kein Gehör gab."
Hier hörte Schehersad auf zu erzählen; in der nächsten Nacht aber begann siefolgendermaßen: