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4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

fünfund sechzigste Nacht.

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Ach kenne sein Verbrechen nicht," antwortete einer der Wächter,aber gewißhat er sich schwer gegen die Königin verfehlt; vielleicht liebte er sie und erkühntesich, ihr seine Gefühle zu erklären."Das glaube ich nimmermehr," versetzteDuha,denn Ali liebt die Königin Turaja und hat um ihretwillen sich schon dergrößten Lebensgefahr ausgesctzt; mir ist wahrscheinlicher, daß die Königin Schuhbaihm zugeneigt war, denn Ali ist der schönste Mann, den Gott geschaffen, und daß,weil er ihre Neigung nicht erwiderte, sie sich in Haß verwandelte; auch scheint sie nochimmer zu hoffen, er werde ihren Wünschen nachgcben, sonst hätte sie ihn gleich getödtet."Als der Wächter, der selbst Schuhba leidenschaftlich liebte, dies hörte, sagte er:Wenndem so ist, so mag Schuhba ihn selbst bewachen," und flog mit dem andern Geniusdavon. Lader ging sogleich auf die Statue zu, nahm sie auf den Rücken und wolltesie zu Turaja tragen, damit sie den Zauber löse; aber Duha trat ihm in den Weg»nd sagte:Das geht nicht, ich muß ihn seiner Mutter Farha bringen; bedenke, daßAli nur durch meine List gerettet worden, und daß die Sehnsucht einer unglücklichenMutter nach ihrem Sohne eher Mitleiden verdient, als die einer Geliebten."Ichglaube, du hast den Verstand verloren," erwiderte Sader;meinst du, ich streife schon

Tausend und eine Nacht iv.

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