Achthundert und sechzigste Nacht. 471 !
erhob, stand ich wieder auf und lief die ganze Nacht in der Dunkelheit umher. Amfolgenden Morgen, als die Welt wieder in ihrem Lichtgewande sich schmückte, und diebelebende Sonne das Todtenreich der Dunkelheit verdrängte, befand ich mich vor einemso hohen Berge, daß kein Vogel sich bis zu dessen Spitze Hinaufschwingen kann; er ^war mit allerlei Fruchtbäumcn bewachsen, auf deren Zweigen die schönsten Vögel ihrMorgcnlied sangen, und von vielen Dachen bewässert, die wie ein Pfeil von unsichtbarerHöhe herab sich ergossen. Ich labte mich an dem Wasser eines dieser Bäche, denn eswar weißer als Milch, frischer als Schnee und süßer als Honig, und setzte mich untereinen hohen Baum, dessen volle Zweige mit ihren großen Blättern kein Sonnenstreifchen °zu mir dringen ließen. Ich war so müde und schläfrig, daß ich bald einschlief, aber
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die Alte erschien mir im Traume mit gezogenem Schwerte, noch häßlicher als sie inder Wirklichkeit war, und hob ihr Schwert auf, um mich zu tödten, worauf ich vor