>>,-»<^7 k',
M
««E
-Ä»z«k-
«"
BUAM
AM-
Achthundert und achtundfünszigste Nacht.
21-ährend dieß in der weißen Stadt sich zntrug, o Fürst der Gläubigen, flog ich alsNabe unstät umher, ohne zu wissen, in welcher Richtung. Drei Tage lang schwebte ichin der Luft, ohne Speise und ohne Trank, da ward ich so matt, daß ich keinen Flügelmehr bewegen konnte; ich mußte mich daher herunter lassen, blieb aber bald an einemBaume bangen, bald stieß ich mich an einen Felsen, bis ich endlich ganz obnmächtig de»Boden erreichte. Es versammelten sich aber mehr als tausend Raben um mich: der eineschlug mir seinen Flügel um den Kopf, der Andere pickte mich mit dem Schnabel, derdritte riß mir die Federn aus und zerbiß meine Haut, kurz ich mußte Alles dulden, wieei» Spatz, der in die Gewalt eines Adlers gefallen. Als sic mich genug geplagt hatten,warf mich ein Nabe, der mich für todt hielt, in das Netz eines Jägers und flog davon.Ich glaubte mich jetzt außer aller Nolh und wollte wieder weiter fliegen, verstrickte michaber immer mehr, bis zuletzt der Jäger herdeieilte, mich dnrchprügeltc, am Fuße packteund sagte: „Du scheußlicher Nabe, Freund der Verwüstung und Trennung, du sollst
dafür büßen, daß du alle anderen Vögel aus meinem Netze verscheuchst." Er zog danneine Scheere aus der Tasche, schnitt mir die Flügel ab, band mir einen Strick um de»Fuß und zog mich daran fort. Er sah aber bald ei», daß er an mir doch einen guten