Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
422
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^22 Achthundert und stebcnundlnerzigste Nacht.

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es dir seit deiner Abreise von deiner Heimath gegangen?" Als ich ihr Alles vo»meiner Einschiffung bis zu dieser Stunde mitgetheilt hatte, bewillkounnte sie michnochmals, und sagte:Betrachte mein Land als das deinige, und meine Diener als

die deinige»!" Dann erhob sie sich, ergriff meine Hand und führte mich in dasSchloß ihres Vaters. Dieser sagte ihr:Warum besuchst du mich heute so spät,meine theure Tochter?"Der Jüngling, den ich hier vorstelle," antwortete sie,ist dieUrsache meines ungewöhnlich langen Ausbleibens." Der König, welcher sogleich merkte,daß ich seiner Tochter nicht gleichgültig war, hieß mich näher treten und neben ihnsitzen, und lud mich ein, mit ihm das Frühstück zu nehmen. Die Königin Tura ja legtemir die besten Bissen vor, und ich stülpte meine Acrmel zurück und mit den Spitzenmeiner Finger, bis ich satt war. Nachdem wir gegessen, und unsre Hände aus goldnenWaschbecken mit Rosenwasser und parfümirter Seife gewaschen hatten, wurden dieTriukgefäße mit allerlei frischen und trocknen Früchten nebst Zuckerwerk aufgctragen, undals wir den Wein im Kopfe spürten, befahl der König einer seiner Sklavinnen, dieSängerinnen zu hole». Sie kehrte bald wieder mit hundert königlich geschmückten junge»Mädchen, deren jede einen golddurchwirktcn Atlaöbeutel mit grünen seidenen Schnürenund einem, diamantncn Schloß in der Hand trug. Sic nahmen ihrem Range nach