Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
418
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aus dem alle übrigen Meere ausfließen. Dieses Meer ist aber auch bewohnt; so befindestdu dich vor einer runden Insel, die zwischen zwei unermeßlich hohen Bergen liegt, a»deren Gipfel sich ein Schloß mit goldnen Mauern erhebt, das im Sonnenscheine wie ei»Stern leuchtet. Auf dieser Insel wächst das beste Aloeholz, und entspringt eine Quellevon dunkelblauem, wohlriechendem Wasser, in der sich Fische von den verschiedenstenFarben aufhallen, ohne Gräte, mit goldgelben Augen und spitzigen schneidenden Obren,mit denen sic den härtesten Felsen zersplittern können. Auch sammelt sich zuweilen eindichter Schaum auf dieser Quelle, den der Wind häufig, an den zwei Bergen vorüber,in's blaue Meer treibt, wo ihn Kauflente auffangen und unter dem Namen Ambraverkaufen. Die Stadt, welche auf dieser Insel liegt, übertrifft an Glanz und Neichthnmalle Städte der Welt und heißt auch darum Asaf, weil ein Jeder bei ihrem Anblickausruft: Asaf (Wehe!) über die ganze übrige Welt; sie ist von goldnen Mauern umgeben,mit Zinnen aus Rubin, und von Reitern bewacht, welche große silberne Lanzen mitsniaragdnen Spitzen in der Hand tragen. Mitten in der Stadt erhebt sich ein Schloß,dessen Inneres und Aeußeres mit den kostbarsten Edelsteinen überschüttet ist, und dessenwundervolle Einrichtung ich gar nicht beschreiben kann; enthält unter Andern, einenviereckigen Saal, der auf vier goldnen Pfeilern ruht, in dessen Mitte ein Springbrunnenaus rotheni Korall ein Meer voll Wohlgerüchc verbreitet. Auch hängen in diesem