Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

neununddreißigfte Nacht.

Der Mönch fragte mich alsdann: ,Habt ihr wohl in eurer Heimath auch solcheLustgärten?^ Ich antwortete: ,Nein, bei Gott! eine so wundervolle Anlage gibt es inder ganzen Welt nicht mehr? Er sagte mir dann: ^Nun blicke auch einmal zurück/Ich drehte mich um und sah etwas, das einer Wolke am Himmel glich, und fragte,was das wäre. ,Das ist? erwiderte der Mönch, ,dcr Berg, auf welchem unserKloster liegt; es liegt so fern, daß es von hier nur einer Wolke gleicht, in derNacht hingegen hält man es für einen Stern, wegen der vielen Lampen, die darin

brennen? ,Nun weiß ich, woher ihr Getreide und Früchte nehmet; doch wie

kommt ihr zu Perlen und Edelsteinen und frischen Fischen?^ ,Wisse, mein Freund!das hier angrenzende Meer steigt zuweilen bis hierher, wenn dann das Wassersich zurückzieht, bleiben gewöhnlich Fische zurück und auch viele Perlen und Edelsteine,an denen dieses Meer sehr reich ist? Wir blieben nun am Ufer des Teichs bisAbends sitzen, da bemerkte ich die Lichter des Klosters wie kleine Sternchen über mir,

und nach der Versicherung des Mönchs sieht man sie bis auf eine Strecke von zehn

Tagreisen. Wir wollten eben wieder den Rückweg in's Kloster antreten, da hörteich von jener Seite her ein so mächtiges Geschrei, daß die ganze Insel bebte; ich