Achthundert und sicliciiunddrcißigstc Nacht. ZFg
Ich warf mich, von diesem Gebete ergriffen, vor die Thüre des Klosters und schliefvor allzugroßcr Mattigkeit bald wieder ein. Als ich erwachte schien mir die Sonneschon heiß in's Gesicht und ich fand mich von einer Schaar Mönche umgeben, die in
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ihren schwarzen Kutten wie Naben aussahen; sie sprachen unter sich eine mir fremdeSprache, und als ich anfstand und sie grüßte, verstanden sie mich nicht, denn Niemanderwiderte meinen Gruß; nur ein alter Mönch, der am Fenster betete, drängte sich zumir, grüßte mich in meiner Sprache und sagte: .Mein Freund, bei dem Messias! wirleben nun in dieser Wüste seit unserm Alter von sieben Jahren und nun zählen wiralle sicbenzig bis achtzig Jahre, und bis zu dieser Stunde haben wir weder einenMensche», noch einen Djinn erblickt, denn wir befinden uns hier auf einer viereckigenInsel, welche von allen Seiten vom Meere umgeben ist und die so hohe Ufer hat, daßkein Schiff hier landen kann; sie erscheint dem auf dem Meere Schiffenden wie eineweiße Wolke, und der Berg, der sie umgibt, wird der Diamantberg genannt, ist aberso steil und unzugänglich, wie eine umgcstürzte Schüssel; sage mir daher, wie es dirmöglich war, hierher zu gelangen?^ Als ich diese Worte des Mönchs vernahm, sagteich: .Bei deinem Glauben, bei dem verehrten Evangelium, bei der mächtigen, heiligenMaria, sage mir, wie weit ist Damask von hicr?^ Der Mönch staunte mich eine Weile
Tausend und eine Nackt. IV.
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