Achthundert
und
siebennnddrerßigste Nacht.
„Äls der König mein Entzücken bei ihrem Anblicke sah, sagte er: -Hier ist meineTochter, nimm sie hin, Gott segne euch/ Der König entfernte sich hierauf; auch dieSklavinnen zogen sich mit Farha zurück, erschienen aber bald wieder mit ihr in einemandern, noch schönern Aufzuge, und so gingen und kehrten sie zweiundsiebenzigmal mitmeiner jedesmal anders gekleideten Braut wieder, bis ihre Stirne mit Schweiß bedecktwar, ihre Wangen wie Feuer glühten und mein Verlangen den höchsten Graderreichte; da zog ich sie zu mir her, führte sie in ein Seitenzimmer, küßte und umarmtesie und sagte ihr: ,O Freude meines Auges, wie wenig bedaure ich es, um deinetwillenFamilie und Vaterland verlassen und mich der Todesgefahr ausgesetzt zu haben/ Sieerwiderte: ,Auch ich hatte manche schlaflose Nacht, manche Mühe und Sorge, bis ich zudeinem Besitze gelangte; ich mußte mir Menschen- und Genienkönige unterwerfen, umjede Stunde bis zu deiner Ankunft hierher Nachricht von dir zu erhalten. Nun, gelobtsey Gott, der mir in Allem beigestanden! Laß uns jetzt alles Uebcrstandene vergessenund uns ganz der Wonne und dem Genüsse hingeben; doch da Niemand gegen die Tückedes Schicksals sicher ist, gib mir wenigstens als Erinnerung an diese Nacht den Ring,den du an deinem Finger hast/