Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
381
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Achthundert und sechsunddreißigfte Macht.

weniger als Einer deiner Diener, wie sollte ich mich dem Wunsche deiner Tochterwidersctzen, wenn dir dessen Erfüllung genehm ist!^

Der König begab sich hierauf in ein Kabinet, und nach einer Weile trat er wiederlächelnd heraus, ließ den Khadi und Zeugen rufen, man schrieb den Ehe-Contrakt,streute Gold und Silber aus, beräucherte den Verlobungssaal und beschenkte die Diener-schaft. Als Alles dies geschehen war, wurden auch der Khadi und die Zeugen bezahlt.Dann sagte mir der König: ,Stehe auf, Zäher, und folge mir!^ Ich stand auf, undalle anwesenden Viziere, Staatsräthe und andern hohen Beamten erhoben und entferntensich. Der König führte mich dann durch sieben Gänge und sieben Gemächer, in derensedem etwa tausend ganz junge, in Seide gekleidete Mameluken standen; endlich kamenwir in den innersten Saal, in dessen Mitte ein Springbrunnen sprudelte und an dessenoberer Seite ein mit Perlen und Edelsteine» verzierter elfenbeinerner Thron stand, dermit von Gold durchwirktem Atlas bedeckt war. Als wir dem Throne nahe waren,öffneten sich zwei Tbüren, eine zur Rechten und eine zur Linken des Saales, und cstraten aus beiden Thüren Sklavinnen hervor, welche goldene, mit Juwelen besetzte^ Räucherpfannen trugen, die den Saal mit Moschus- und Ambraduft erfüllten, so daß^ ich glaubte, die Pforten des Paradieses seyen geöffnet. Als ich eine Weile neben demKönig saß, erschienen aus einem Seitenzimmer hundert Sklavinnen wie der Mond, miteiner Jungfrau in ihrer Mitte, welche wie die Sonne strahlte, so schön, daß weder die

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