Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Achthundert und fünfunddreißigste Nacht.

MM

,,^ch fragte sie hierauf: chlnd wo kann ich dich finden, um dich zu heiratben?"> Sieantwortete: ,Jn der Residenz meines Vaters, des Königs Mutaa, auf der Korallen-insel/ Mit diesen Worten verschwand sie, und ich erwachte und konnte die ganze Nach!nicht mehr entschlafen. Sobald Gott den Morgen Hereinbrechen ließ, befahl ich meinenDienern, Geld und Waaren zusammen zu packen und alles Nöthige zu einer Reise nachBagdad berbeizuschaffen. Mein Traum beschäftigte mich so sehr, daß Alles in größterEile geschehen mußte, und um nicht aufgehalten zu werden, ließ ich einen Theil meinesVermögens zurück und setzte einen Verwalter darüber. In Bagdad vertauschte ich meineWaaren gegen andere, die in Indien am gangbarsten sind, und nach zehn Tagenbestieg ich ein Schiff, das nach Indien segelte. Der Wind war anfangs so günstig,daß, als es den Hafen verließ, es einem Pfeile glich, der aus dem Bogen fliegt. DreiMonate lang war unsere Fahrt glücklich; aber am ersten Tage des vierten Monatsward auf einmal der ganze Himmel schwarz, die Wellen spielten hin und her, dasMeer schäumte, der Wind blies bald von der einen, bald von der andern Seite. DieSchiffleute fingen an, laut zu weinen und den erhabenen Gott anzurufen; aber plötzlichkamen vier Wellen von vier verschiedenen Seiten her und zerschlugen das Schiff in