Achthundert und vierunddreißigste Uucht. Z/H
Stirne leuchtete wie der Halbmond, aber ihre Haare hingen wie die schwarze Nachtüber ihren Nacken herunter; ihre Wangen, welche Anemonen glichen, belebten ein PaarGazcllenaugen, welche von Augenbrauen wie von einem Bogen umwölbt waren. Ganzentzückt rief ich aus: ,Gepriesen sey der edle Schöpfer! Bist du, meine Herrin, einMensch oder ein Genius? denn ich habe in meinem Leben kein so schönes Weib gesehen.^Sie antwortete: ,Wo denkst du hin! Seit wann sehen Genien mir gleich? Ich stammevon den besten Menschen her; mein Name ist Farha; ich bin die Tochter des KönigsMutaa, Gebieters der Korallenstadt, welche auf einer Insel des schwarzen Meereszunächst am grünen Meere liegt. Meine Vaterstadt wird wegen ihrer vielen Perlen,Korallen, Saphire und anderer Edelsteine von vielen Kaufleuten besucht, die ihr allerleiLebensmittel dagegen bringen. Da ich aber Keinen von Allen schön genug fand, umihn zu meinem Gatten zu wählen, machte ich mit der Einwilligung meines Vaters eineReise, um einen Mann zu suchen, der würdig ist, mein Gebieter zu werden. Du bistaber der Einzige, dessen Frau ich sepn möchtet
Schehersad hörte hier auf zu erzählen, da der Tag bereits anbrach; in derfolgenden Nacht aber begann sie wieder mit den eigenen Worten Zahers: