Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
370
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Z/O Ächthundert und dreiuuddrcißigste Nacht.

Thu uns nichts zu Leid," riefen Alle;wir wollen dir gerne huldigen und erllen deinenBefehlen gehorchen." Er schickte dann zur Prinzessin und ließ ihr sagen, sie möchte sichauf diesen Abend zu seinem Besuche vorbereitcu. Sic ließ ihn bitten, doch wenigstensdie gesetzlich bestimmte Frist für eine Frau, die ihren Mann verloren, ablaufeu zulassen. Er antwortete aber, er wisse nichts von gesetzlicher Frist, noch von Ehc-Contrakt,sie müsse ihn diesen Abend empfangen. Die listige Prinzessin zog des Abends ihreschönsten Kleider an, empfing den Vizier mit hciterm Gesichte und war so freundlichund zuvorkommend gegen ihn, daß er, vor Liebe und Leidenschaft ganz außer sich, sieumarmen wollte. Da sagte sie:Siehest du nicht den Mann, der uns beobachtet? ichbeschwöre dich bei Gott, entferne ihn!"Wo ist ein Mann, der uns zusieht?" fragteder Vizier erstaunt.Er streckt seinen Kopf aus dem Steine des Siegelrings hervor,"antwortete die Prinzessin,lege ihn doch ab, denn ich fürchte mich vor Genien." DerVizier, welcher glaubte, sie sehe wirklich den Diener des Rings, legte ihn auf das Kissenund näherte sich ihr wieder. Sie stieß ihn aber zurück, daß er ohnmächtig hinfiel, rief

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ibrc Diener herbei und ließ ibn festnebmen; unterdessen rieb sie an dem Ring und befahlAbu Saadat, den Vizier in das schwärzeste Gefängniß zu sperren und ihren Vaterund Gatten zu ihr zu bringen. Sie setzte Erster» wieder zum König ein und ließ Letzter»