Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

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einun - dreißigste U n ch 1.

9tun," sagte Maruf zu seiner Gattin,wenn du die Wahrheit hören willst,so wisse, daß ich kein reicher Kaufmann, sondern ein armer Schuhflicker aus Kahirabin," und hierauf erzählte er ihr seine ganze Geschichte.Du bist ein gewandterLügner," sagte die Prinzessin,und hast es ziemlich weit mit deinen Lügen gebracht;indessen hielt dich der Vizier immer für einen Abenteurer, und auf seinen Rath hatmein Vater mich ersucht, Alles aufzubieten, um dir dein Geheimniß zu entlocken.Ich werde mich aber wohl hüten, es ihm mitzutheilcn, er würde dich mit dem Todebestrafen, ich gälte in der Welt als die Wittwe eines Schuhflickers und würdegezwungen werden, ein zweites Mal zu heirathen. Drum folge meinem Rath; hiersind fünfzigtausend Dinare, kleide dich als Mameluk, nimm ein gutes Pferd ausdem königlichen Stalle, reite in ein Land, das nicht mehr meinem Vater unterthanist, und lasse dich daselbst als Kaufmann nieder; gib mir dann Nachricht von dir,damit ich dir schicke, was ich hier für dich auftreiben kann. Dort bleibst du, bismein Vater stirbt, dann lasse ich dich sogleich wieder hierherrufen; stirbt aber eines vonuns zuerst, nun so wird der Tag der Auferstehung uns vereinen." Maruf nahmzärtlich Abschied von seiner Gattin und machte sich vor Tagesanbruch auf den Weg.