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4 (1841)
Entstehung
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§!cr König ließ dann den Großmnfli holen und den Ebe-Contrakt schreiben; dieFestlichkeiten begannen, die Stadt ward beleuchtet, die öffentlichen Schauspiele, denenMarns auf einem hohen Throne beiwohnte, belustigten die ganze Stadt. Marnf warfHände voll Geld unter die Ringer, Taschenspieler und Musiker, und verschenkte so vielan Arme, daß der Schatzmeister zum großen Aerger des Viziers gar nicht Geld genugi herbcischleppen konnte. Diese Festlichkeiten dauerten vierzig Tage lang; am einnnd-vierzigsten Tage ward erst die Hochzeit mit erstaunlicher Pracht gefeiert. Als Marnfdes Nachts allein bei der Prinzessin war, schlug er die Hände übereinander und rief:Es gibt keinen Schutz und keine Mach«, außer bei Gott dem Erhabenen!"

WaS hast du?" rief die Prinzessinwarum seufzest du so?"Dein Vater,"antwortete Marnf,hat unsere Hochzeit so übereilt; ich wollte warten, bis die

Karavane ankömmt- da wäre ich auch im Stande gewesen, dir deiner würdige Geschenkezu machen, aber so schäme ich mich vor dir und deinen Sklavinnen, denen ich auch,um dich dadurch zu ebreu, vou meinen Perlen schenken wollte."Gräme dich nichtdarüber," erwiderte die Prinzessin,du bist Niemande» etwas schuldig, und was du

geben willst, wird später eben so angenehm sepn; laß uns deßhalb die Freuden der

^ Hochzeitnacht nicht vergessen."