Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
354
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Achthundert und neunundzwanzigste Nacht.

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Habsucht wurde dadurch noch mebr gereizt und er fragte Maruf, ob er solche Perlen!erwarte und ob sie ibm feil scyu werden?Ich erwarte deren eine große Anzahl,"erwiderte Maruf,und werde dir mit Vergnügen einige davon zum Geschenke machen." ^

Der König entließ dann die Kauflcute mit dem Befehle, die Ankunft der Karavane "

abzuwarten, und beauftragte den Vizier, Maruf die Prinzessin anzutragen; denn auf dieseWeise, dachte er, gelange ich am sichersten zum Besitze aller seiner Kostbarkeiten. Der Vizier ssuchte vergebens Maruf als Gauner darzustellen. Der König hörte ihn nicht an, weil ^

er glaubte, er möchte lieber die Prinzessin seinem eigenen Sohne zur Frau geben. So ^

mußte denn der Vizier zu Maruf gehen und ihm die Tochter des Königs als Gattinantragen. Maruf nahm die Heirathsvorschläge an, sagte jedoch, er wolle mit derHochzeit bis zur Ankunft der Karavane warten, denn er brauche fünftausend Beutel zur ^

Morgengabe, tausend Beutel für.die Armen in der Hochzcitsnacht, eben so viel für die !

Frauen der Prinzessin, auch müsse er hundert Perlen für die Königin haben und ebenso viel für die Sklavinnen der Prinzessin, auch wolle er wenigstens tausend Arme kleiden,und das Alles könne er erst nach Ankunft der Karavane. Als der Vizier mit dieserAntwort zum König zurückkehrte, bat er ihn nochmals, vorsichtig zu sepn und dergleichenWindbeuteleien nicht zu glauben, der König ward aber immer begieriger nach Marufs