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Achthundert
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neunundzivanzigste Nacht.
Während Maruf sich mit dem Obersten der Kaufleute unterhielt, kam ein Bettlervor Ali'S Laden und bat um ein Almosen. Die Kaufleute gaben ihm ein paarPfennige, Maruf aber griff in die Tasche und reichte ihm eine ganze Hand voll Dinarehin, was den Kanfleuten noch eine höhere Meinung von seinen Reichthümern beibrachtc.Bald kamen aber so viel Bettler, daß Maruf, der einem jeden eine Hand voll Goldschenkte, nichts mehr von den tausend Dinaren übrig blieb. Da schlug er die Händezusammen und sagte: „Wie es scheint, gibt es hier viele Arme; hätte ich das gewußt,so hätte ich einen ganzen Sack voll Dinare mitgebracht; was soll ich nun thun, wennein Armer mich um etwas bittet, da ich kein Geld mehr bei mir habe?"—„Sage ihm:Gott stehe dir bei!" antwortete der Vorsteher der Kaufleute. „Das kann ich nicht,"versetzte Maruf; „willst du mir nicht für die Armen tausend Dinare leihen, bis meineMaaren ankommen?" — „Recht gern!" antwortete der Vorsteher und schickte sogleicheinen seiner Diener nach Hause, um das Geld zu holen.
Maruf vertheilte auch dieses Geld wieder unter die Armen, welche vor der Moschee,wo er sein Mittagsgebet verrichtete, sich um ihn drängten. Er ließ sich dann von einemandern Kaufmanne wieder tausend Dinare leihen, die er bei dem Nachmittagsgebete