Achthundert
und
achtun-zrvanzigste Nacht.
Der Kaufmann erwiderte: „Nun, Maruf, ich bin dein Jugendfreund Ali,Sohn des Droguisten Ahmed; sey mir willkommen und erzähle mir, wie so duhierhergekommen bist." Maruf erzählte ihm hierauf die ganze Geschichte seinerFrau bis zu seiner Flucht vor das Siegesthor; dann, wie ein Genius seinenWunsch, an einen Ort gebracht zu werden, wo Fatma ihn nicht finden könne, erfüllteund ihn auf den Gipfel des BergeS vor der Stadt absetzte. Dann bat er Ali,ihm nun auch zu sagen, wie er hierhergekommen, wie diese Stadt heiße und wieer zu so großen Reichthümern gelangte. „Meine Reise hierher," antwortete Ali,„ging nicht so schnell, ich trieb mich sieben Jahre lang in der Welt umher, bisich hierherkam. Hier beschloß ich, mich anzusiedeln, weil ich bald sah, daß dieBewohner dieser Stadt, welche Jchtian Alchuta heißt, sehr gute, rechtschaffene undmildthätige Leute sind; auch bemerkte ich, daß man hier gar nichts von einer Lüge weiß.Ich gab mich daher für einen fremden Kaufmann aus und bat einen der hiesigenKauflcute, mir tausend Dinare zu leihen, bis meine Waaren ankommen würden. Fürdieses Geld kaufte ich Waaren, miethete mir einen Laden und fing an zu handeln, bisich reich ward. Benutze auch du nun den Umstand, daß dich hier Niemand kennt, undgib dich nicht für einen vor seiner Frau geflüchteten Schuhflicker aus; sage auch nicht,