Achthundert
UN-
viernn-zwanzigste Nacht.
Nachdem Abids Gattin Zeitmond genug geküßt hatte/ sagte sie ihm: „Morgenwerde ich mich als Sklavin verkleiden, das kann ich sehr gut, denn ich war ja einstSklavin, du führst mich dann zu Abid und sagst, du habest mich auf dem Sklaven-markte für tausend Dinare gekauft, er möchte sehen, ob du nicht zu viel für michgegeben." Wenn er mich unverschleicrt gesehen hat, so führst du mich wieder indein Haus, aus welchem ich mich sogleich in meine Wohnung begebe; ich will einmalsehen, wie Abid sich dabei benehmen wird; diese List führt uns am schnellsten zuunserm Ziele." Abid ward fast wahnsinnig, als er die Sklavin betrachtete und sieals seine Frau erkannte und den Schmuck an ihr sah, welchen er ihr selbst geschenkthatte, sogar seine Ringe an den Fingern hatte, die er nicht mit andern verwechselnkonnte; noch größer war seine Verzweiflung, als er sie nach ihrem Namen fragte,»nd sie ihren wahren Namen, Halima, nannte. In aller Eile schloß er den Ladenund ging nach Hause, um zu sehen, ob seine Gattin zu Hause sey, aber als er inseine Wohnung trat, saß sie schon wieder ruhig da mit demselben Schmuck, den erbei ihr als Sklavin gesehen. Voller Verwunderung rief er: „Es gibt keinen Schutzund keine Macht, außer bei Gott dem Erhabenen!" — „Was ist dir wieder?" fragte