zwei UN -zwanzigste Nacht.
Achthundert
Nachdem Zeitmond auch noch bei Abid gefrühstückt hatte, begab er sich zur Fraudes Barbiers, welcher sogleich sein verkiißtes Gesicht ausfiel. Sie fragte ihn: „Nun,wie hast du die Nacht zugebracht? Bist du am Ziele deiner Wünsche? Erzähle mir doch,was du gesehen?" — „Ich habe gar nichts gesehen," antwortete Zeitmond; „ich habe mitAbid allein zu Nacht gegessen; dann schliefen wir bis diesen Morgen." — „Und was hastdu denn an deinen Wangen und Lippen?" fragte lachend des Barbiers Frau. „DieSchnacken haben mich so gestochen diese Nacht." — „Und sonst ist dir gar nichtsausgefallen?" fragte sie ferner. „O ja," antwortete Zeitmond: „ich fand diesenMorgen einiges Spielzeug in meinen Taschen und weiß nicht, wo es herkommt." —„Nun," sagte die Rathgeberin, „ich will dir sagen, was das bedeutet. Deine Geliebtehat dich diese Nacht im Schlafe besucht und dir damit angedcutet, daß du noch einKind bist und nicht viel von Liebe verstehst, sonst würdest du nicht schlafen; drum bleibedas nächste Mal wach, denn ich bin es überzeugt, sie wird ihren Gatten bewegen, dichnoch einmal einzuladen; ist dies der Fall, so komme morgen wieder zu mir mit fünf-hundert Dinaren. Du bist nun deinem Ziele sehr nahe."
Die Frau des Barbiers hatte sich nicht getäuscht, denn kaum war Zeitmond ausAbids Hause weggegangen, als er zu seiner Gattin ging und ihr sagte, wie sein Gastso von Schnacken geplagt wurde, daß er sich schäme. „So geht es allen Gästen,"