Achthundert und rinundzlvanzigste Nacht.
gib ihm einen Edelstein, welcher tausend Dinare wertst ist, vierzig Dinare für denSicgelstechcr und drei Dinare für jeden Arbeiter. Komme dann morgen wieder zu mirmit dreihundert Dinaren, ich werde dich bald an's Ziel sichren." Zeitmond befolgtewieder pünktlich, was ihm des Barbiers Frau gereiche». Als daher Abid wieder zuseiner Gattin kam, konnte er gar nicht aufhörcn, seine Freigebigkeit und sein edlesBenehmen zu loben; auch von seinen äußern Reizen sprach er wieder so viel, daß seineGattin ihm sagte: „Wenn dieser Jüngling wirklich so ist, wie du ihn schilderst, warumhast du ihn nicht auf diesen Abend cingeladeu? Eine solche Ehre verdient doch wohlein Mann, der dir zwei so kostbare Ringe schenkt? Lade ihn nur morgen ein, undwenn er cs nicht annehmcn will, so schwöre bei deinem Haupte und bei deinen Augen,bis er dir zu kommen verspricht."
Zeitmond kam diese Einladung nicht unerwartet, denn schon hatte ihm die Fraudes Barbiers gesagt, daß Abid ihn wahrscheinlich einladen werde und daß er natürlichseine Einladung nicht abschlagen dürfe. Abids Gattin stand hinter ihrem Gitter, alsZeitmond znm Abendessen kam, und der Blick, den sie auf ihn warf, überzeugte sie,daß ihr Gatte in seinem Lobe noch sehr bescheiden war. Als daher die Mahlzeit vorüberwar und eine Sklavin den beiden Männern Kaffee bringen sollte, mischte sie einenSchlaftrunk hinein, so daß sie gleich darauf in einen tiefen Schlaf versanken. Sieging dann in das Gemach, in welchem die Männer waren, umarmte Zcitmond und
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