Achthundert und achtzehnte Nacht. ZjI
seinen Sohn in einem höchst zierlichen Kleide mit auf den Bazar. Zeitmond war andiesem Tage so reizend, daß, wer ihn sah, bei ihm stehen blieb und ihn küßte. ZnAbd Arrahmans großem Aerger drängten sich immer mehr Leute zu ihm; der Einerief: „Heute ist eine neue Sonne auf dem Bazar aufgegangen;" der Andere: „Heutehat sich ein neuer Mond gezeigt." Abd Arrahman vermochte nichts gegen dieLobpreisungen des Volkes und verwünschte nur immer seine Gattin, welche ihn beredethatte, Zeitm ond mitzunehmen.
Unter den vielen Leuten, welche Zeitmond bewunderten, war auch ein reisenderDerwisch, welcher den Jüngling lange betrachtete und viele Verse rccitirte; dann näherteer sich Zeitmond und schenkte ihm einige Blumen. Abd Arrahman griff in die
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Tasche und gab ihm, in der Hoffnung, ihn dadurch zu entfernen, einige Drachmen;aber der Derwisch setzte sich auf den erhöhten Platz des Ladens vor Zeitmond hin,hörte nicht auf, ihn anzusehen und dabei zu seufzen und zu weinen. Alle Leute hefteten
Tausend und eine Nacht IV.
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