Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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L^chthundert und achtzehnte Nacht.

Äbusir antwortete dem König: »Dein Schiffer, dem ich einst einige Dienste imBade geleistet, hat mich gerettet, weil er wohl einsah, daß ich ein Opfer des Neideswerden sollte, und statt meiner einen Stein in's Wasser geworfen." Während diesaber geschah, fischte ich vor seiner Hütte, und als ich einen Fisch für mich backen

wollte, fand ich deinen Zauberring darin. Ich komme daher, um dir ihn wieder-zugeben, und glaubst du wirklich, daß ich den Tod verdiene, so sage mir nur,

was ich verbrochen habe, ich will dann gern meine Strafe tragen." Als hieraufAbusir den Ring vom Finger nahm und ihn dem König überreichte, umarmte

ihn dieser und sagte:Du bist wohl der beste und rechtschaffenste Mensch auf Erden,kein Zweiter hätte mir nach dem, was zwischen uns vorgefallen, den Ring wieder-gegeben;-verzeihe mir nur das Uebel, das ich über dich verhängen wollte."Wennich dir verzeihen soll," sagte Abusir,so erkläre mir die Ursache deines grausamenBefehls."Bei Gott," sagte der König:ich kann nicht mehr an deiner Unschuldzweifeln; ich hätte auch nie einen Verdacht gegen dich gehabt, aber der Färber Abukir hatmich gewarnt und mir gesagt, du wolltest mich vergiften, um die Deinigen aus denHänden des Sultans der Christen zu befreien."Großer König!" rief Abusir,ichweiß nichts von einem Christenkönig, war nie im Lande der Ungläubigen und habe wederWeib, noch Kind." Er erzählte ihm dann, wie der Färber Abukir so verrätherisch