Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
305
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Achthundert und sechzehnte Uacht. Z05

erkannte, sagte er ihm:Ist das recht, daß du mich nie ausgesucht, »nährend doch dieganze Stadt meinen Namen und meine Färberei kennt und ich sogar bei dem Königin großem Ansehen stehe? Ich meinerseits habe allenthalben nach dir gefragt undmeine Sklaven nach dir ansgeschickt, konnte aber nirgends Nachricht von dir erhalten."

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Abusir erwiderte:War ich nicht bei dir? Da behandeltest du mich, als wäre ich einDieb." Abukir stellte sich höchst betrübt und sagte:So warst du es, den ich für denSpitzbuben hielt, der mir schon so viele Maaren gestohlen? Er hat die vollkommensteAehnlichkcit mit dir, aber warum gabst du dich mir nicht zu erkennen? Darum mußtdu mir verzeihen, hättest du nur deinen Namen genannt, so wäre eine solcheVerwechslung nicht möglich gewesen." Abusir erwiderte:Gräme dich nicht länger,cs ist vorüber, es war so von Ewigkeit her über mich verhängt."Und »vie so,"fragte Abukir,bist du zu einer solchen Herrlichkeit gelangt?" Abusir erzählte ihm,wie er, nachdem er gesehen, daß man in der ganzen Stadt noch kein Badhaus besitze,dem König den Vorschlag ge,nacht, ein solches zu errichten, und »vie er dadurch zugroßen» Ansehen und vielen Reichthümern gelangte. Als Abukir sein Bad genommenhatte, sagte er zu Abusir:Dein Bad ist sehr schön und bequem eingerichtet, nuretwas fehlt noch!"Und daS wäre?" fragte Abusir.Eine Salbe," antworteteAbukir,welche die Haare an» Körper ausfallcn macht; ich will dir sagen, »vie diese

Tausend und eine Nacht. IV.

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