Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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L'

Achthundert und fünfzehnte Nacht.

Der Pförtner, der Abusirs Verzweiflung sah, bemitleidete ihn, bereitete ihm einegute Suppe zu und Pflegte ihn zwei Monate lang, bis er wieder ganz hergestellt war.Als Slbusir zum ersten Male wieder ausging und eine große Masse Menschen voreiner Färberei versammelt sah, fragte er, was hier zu sehen wäre. Mcksi antworteteihm:Es ist ein fremder Färber, Namens Abukir, hierhergckommen, der nicht nurblau, sondern auch roth, gelb, grün und schwarz färben kann; Jeder bringt ihm nunArbeit und bewundert die hier aufgehänglen Stoffe." Abusir dachte-bei sich selbst:Gottlob, daß es ihm gut geht! gewiß hat er mich wegen vieler Beschäftigung vergessen;aber wie wird er sich freuen, wenn er mich, seinen Wohlthäter, jetzt wicdersieht. Alser aber sich der Färberei näherte, sagte ihm Abukir, welcher wie ein Vizier, vo»vielen Sklaven umgeben, auf einer Bank saß:Taugenichts, wie oft habe ich dir schonverboten, hier zu stehen? Willst du durch einen Diebstahl mich zu Schanden machen?"Dann rief er seinen Sklaven zu:Ergreift ihn und werfet ihn nieder!" Er nahmdann einen Stock, prügelte Abusir und sagte ibm:Jetzt geh; sehe ich dich aber nocheinmal vor meiner Thürc, so werde ich dich bei der Polizei unklugen und dich hängenlassen. Wie oft," sagte ferner Abukir, zu den erstaunten Umstehenden sich wendend,