Achthundert »ud sechste Nacht. 267
,,»d sogleich erhoben sich auch alle übrigen Anwesenden — ging auf Haseb zu undsagte ihm: »Wir Alle hier wollen deine Diener werden, fordere von uns, was duwillst, auch die Hälfte des Reichs soll dir nicht versagt werden, heile nur unfernSultan!" Er nahm dann Haseb bei der Hand und führte ihn vor das Bett desSultans. Haseb deckte sein Gesicht auf und erschrack vor dessen üblem Aussehen.
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Der Vizier küßte dann Haseb die Hand und sagte: »Wir wünschen, daß du de»Sultan heilest; wir geben dir dann Alles, was du verlangst; du allein, als AbkömmlingDaniels, kannst ihn vom Tode retten." — „Es ist wohl wahr, daß ich ein AbkömmlingDaniels, des Propheten Gottes, bin, aber seine Wissenschaft habe ich nicht geerbt;inan schickte mich sogar wegen meiner Dummheit dreißig Tage lang zu einem Hand-werker, aber auch da lernte ich nichts; fetzt bedaure ich sehr, nichts gelernt zu habe»,um den Sultan heilen zu können." — »Mache keine langen Reden; wenn wir alleGelehrten deö Ostens und Westens versammeln, so kann Niemand als du den Sultanheilen." — »Wie soll ich ihn heilen, ich kenne fa weder seine Krankheit, noch ein Mitteldagegen?" — „Mache cs nur kurz, seine Genesung steht in deiner Hand." — »Wieso den»? sagt mir, wie ich ihn heilen soll, und wenn ich es vermag, so will ich esgern thun." — »Die Genesung des Sultans hangt von der Schlangcnkönigin ab; du