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Achthundert und sechste Nacht.
Haseb, dessen Befremden immer wuchs, bat den Vizier, ihm doch zu sagen,was dies Alles bedeute? Der Vizier antwortete ihm: „Wisse, daß uns Gott durchdeine Ankunft eine große Gnade erzeigt hat. Der Sultan ist so krank, daß manjeden Augenblick seinen Tod befürchtet, und wir haben in Büchern gelesen, daß erdurch dich wieder geheilt werden kann." Haseb, den dieseWorte in noch größeres Staunenversetzten, wurde dann, von vielen Soldaten begleitet, durch sieben Thore geführt, biser endlich zum Sultan gelangte, welcher Kersedan hieß. Dieser Sultan herrschte übersieben Länder, und hundert Könige, die auf goldnen Thronen saßen, waren ihmunterthan; außerdem gebot er über zweitausend Pascha's und hundert Statthalter; under war stets von hundert Offizieren mit gezogenem Schwert umgeben. Als Hasebin den Saal trat, schlief der Sultan und hatte das Gesicht mit einem Tuche bedeckt.Haseb, durch die furchtbare Umgebung des Sultans eingeschüchtert, verbeugte sich tiefund betete für das Wohl des Sultans. Der Großvizier Schamhur bewillkommte ihnund ließ ihn zur Rechten des Sultans sitzen.
Sobald Haseb sich niedergelassen hatte, brachte man ihm wieder einen Tischmit Speisen und Getränken und Wasser zum Waschen. Dann stand der Vizier auf —