2^2 Siebenhundert und ncunundneunzigste dlachl.
.Bei unserm Herrn Salomo, dem Sohne Davids, Friede sey mit ihm! ich weißnichts von dieser Citadclle, sobald mir aber Jemand darüber Auskunft gibt, will ichdich dahin senden? Djanschah weinte heftig und blieb einige Zeit bei Schah Bedr.Eines Tages kam Schah Bedr zu ihm und sagte ihm: .Nimm diese Tafel und lerne^ auswendig, was darauf geschrieben, dann kannst du mich zu den Thieren begleiten undi sie nach der Diamaiiten-Citadelle fragen? Nach einer kurzen Weile kamen alle möglichen! Gattungen Thierc an und grüßten Schah Bedr. Er fragte sie nach der Diamanten-: Ciiadelle, aber Niemand wußte etwas davon. Da weinte Djanschah und" bedauerte^ eS, nicht mit dem Vogel weiter gereist zu seyn, den ihm Scheich Nasr mitgegebcn.Der König der Thiere bemitleidete ihn und sagte ihm: Mein Sohn, betrübe dich nicht,ich habe einen altern Bruder, der dem König Salomo abtrünnig geworden, und vielmehr vermag als Scheich Nasr; denn er ist der Herrscher über alle Genien diesesLandes; ich will dich zu ihm schicken, vielleicht weiß er etwas von der Diamanten-Citadcllc?Hierauf setzte er Djanschah auf den Rücken eines nngcbeurcn Thicres und gab ihmEmpfehlungsschreiben mit an seinen Bruder, den König Scham ach. Das Thier lief
sogleich weg, und nach mehreren Tagen und Nächte» blieb cs in einiger Entfernung vonder Wohnung des Königs Sch am ach stehen, de»» aus Ehrfurcht vor ihm wagte cs! nicht, sich ihm ganz zu nähern. Djanschah stieg ab und ging zum König, küßte ihm