Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
239
Einzelbild herunterladen
 

Siebenhundert und achtundneunzigste Nacht. HIA

Weg zum Schlosse des Scheich Nasr, dem König der Vögel. Nach einer sehr mühe-vollen Reise von mehreren Tagen und Nächten gelangte er endlich vor das Schloß

»nsers Herrn Salomo, und Scheich Nasr saß vor dem Thore. Als dieser Dsanschah

erblickte, stand er auf, grüßte und bewillkommte ihn und sagte ihm: ,Wie kömmst du

wieder allein hierher? Du bist ja so vergnügt mit Sch emsiah von hier abgereist

Dsanschah weinte und erzählte ihm, wie Sch cmsiah davon geflogen und ihm gesagtbatte: ,Wcnn du mich liebst, so folge mir auf die Diamanten-Citadelle? Scheich Nasrerstaunte und sagte: ,Bci Gott, ich weiß nichts von dieser Citadelle, und bei unsermHerrn Salomo, dem Sohne Davids, Friede scy mit ihm! ich habe nie etwas davongehört? Dsanschah rief weinend: .Wie wird es mir nun gehen? Ich sterbe vor Liebeund Verlangen? Scheich Nasr suchte ihn zu trösten und sagte ihm: .Warte bis dieVögel wieder zu mir kommen, ich will sic nach der Diamanlcn-Citadelle fragen, vielleicht