Siebenhundert und Iiebeniindneunzigste Muchl. ZZg
was dieser Staub bedeute, und sie sahen, als ihn der Wind zerstreute, sieben Fahnendarunter hervorkommen, jede von dreitausend Reitern umgeben, die zur Armee desKönigs Kefid stießen, und diese Nachricht verbreitete großen Schrecken im Lager desKönigs Tiphanus.
„Der König Kefid hingegen begrüßte freudig seine» Bundesgenossen Kafun underzählte ihm, der König Tiphanus habe seinen Vater und seine Brüder getö'dtet, nunwolle er Rache an ihm nehmen. Der König Kafun sagte: ,Die Sonne segne dich,mein Freunds und begab sich mit dem König Kefid höchst zufrieden in sein Zelt.
„Das ist's, was die beiden Könige angeht. Der Prinz Djan schah aber, höchstbeunruhigt darüber, daß er zwei Monate lang weder seinen Vater, noch die Sklavinnensah, mit denen er ihn zuweilen besuchte, erkundigte sich bei einem seiner Diener, derihm besonders ergeben war, nach ihm, und als er von dem Kriege mit Kefid hörte,sagte er: ,Bringt mir mein Pferd, ich will zu meinem Vater auf das Schlachtfeld?Bei sich dachte er aber: Bin ich einmal im Freien, so reise ich in die Judcnstadt;dort wird mir Gott beistehen, daß ich wieder einen Kaufmann finde, der wie das ersteMal gegen mich verfährt; Niemand weiß ja, woher sein Glück kommt. Er bestieg seinPferd und nahm tausend Ritter mit sich, so daß alle Leute glaubten, er ziehe in denKrieg zu seinem Vater. Aber des Abends ließ er die Ritter in einer großen Ebene