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Siebenhundert und sünfundnemnigste Nacht
„Dies vernahm der König Kefid, der über Indien herrschte und ein alter Feinddes Königs Tiphanns war. Kefid gebot über tausend Statthalter, deren Jeder übertausend Völkerschaften herrschte, von denen jede tausend Reiter in's Feld stellte. Erversammelte daher seine Viziere und Staatsräthe und Emire, und sagte ihnen: ,Jchhabe vernommen, daß der König Tiphanus wegen der Trauer seines SohnesDjanschah alle Staatsangelegenheiten vernachlässigt; nun wißt ihr wohl, daß er einenTheil meines Landes geraubt, meinen Vater und meine Brüder getödtet und ihr Gutgeplündert hat; wir wollen daher diesen günstigen Augenblick benutzen, um eine Armeeauszurüsten, ihn zu überfallen, ihn und seinen Sohn zu tödten und ihr Land uns zuunterwerfen/
„Die Viziere und Emire schenkten dem König Kefid ihren Beifall, und Jeder vonihnen machte die nöthigcn Vorbereitungen zum Feldzuge. Als nach sieben Tagen alleAnstalten zum Kriege getroffen waren und die Truppen sich versammelt hatte», erschalltendie Trompeten und Cimbeln, die Fahnen wurden umhergetragen und der König Kefidbegab sich mit seinen Truppen bis an die Grenze des Landes Kabul, das dem KönigTiphanus gehörte. Sic fingen gleich an, die Ortschaften an der Grenze auszuplündern,
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