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Siebenhnndert
-reiun-neunzigste Nacht.
„Echemsiah schwur einen schweren Eid/ daß sie Dsanschah heirathcn, ihmstets treu bleiben und sich nie von ibm trennen wolle/ so lange sie lebe. Als sic diesenEid geschworen hatte, glaubte ihr Scheich Nasr und rief freudig aus: ,Gelobt sey Gott,der euch Beide vereinigt/ Dsanschah war vor Freude außer sich und lebte noch dreiMonate mit Sch emsiah in Scheich Nasrs Schloß den schönsten irdischen Genüssen.Nach drei Monaten sagte sie zu Dsanschah: .Nun wünschte ich, daß du in deineHeimath zurückkehrtest, damit wir uns dort verheirathen/ Dsanschah ging zuScheich Nasr und theilte ihm Schemsiahs Wunsch mit. Scheich Nasr sagte: ,Kehrein deine Heimath mit ihr zurück und laß sie dir empfohlen sepn; du kannst ihr ohneFurcht ihre Kleider zurückgeben, sie wird dich nie mehr verlassen/ Dsan schabging in's Schloß und holte Schemsiabs Kleider und gab sie ihr. Als sie sieangezogen hatte, sagte sie ihm: ,Steige nun auf meinen Rücken, drücke deine Augenund deine Ohren zu, damit dich das Geräusch der Himmelssphäre nicht zerschmettere;halte dich mit der Hand recht fest an meinem Rücken und nimm dich wohl in Acht, daßd» nicht herunterfällst/ Dsanschah bestieg ihren Rücken, und Scheich Nasr belehrtesic über die Page deö Landes Kabul, damit sie den Weg dahin finde. Dann empfahl