S>iebent)nn-ert und neunundnchtzigste Nacht.
„Djanschah legte das Geld bei Seite und brachte die Nacht auf dem Divan nebendem Mädchen zu. Am folgenden Morgen kam der Jude zu ihm, führte ihn in's Badund befahl den Sklaven, ihn: ein seidenes Kleid nachzubringen. Als Djansch ah ausdem Bade kam, überreichten ihm die Sklaven das seidene Kleid und führten ihn wiedernach Hause. Der Jude ließ dann allerlei Musiker und Getränke holen; man spielteund trank und scherzte, bis die halbe Nacht vorüber war; da zog sich der Jude in seinHarem zurück, und Dja lisch ah schlief wieder an der Seite seines Mädchens. Sobaldaber der Morgenstern leuchtete, kam der Jude zu Djan sch ah und sagte ihm: .Ichwünsche nun, daß du mir meine Arbeit verrichtest? Djanschah erwiderte: .Ich binbereit zu Allem, was du befiehlst? Da ließ der Jude von seinen Sklaven zwei
Maulesel bringen, hieß Djanschah den einen besteigen und ritt selbst auf dem zweiten.Nachdem sie von Morgens bis Mittag auf dem Wege waren, kamen sie an einen
unermeßlich hohen Berg. Der Jude stieg hier ab und befahl auch Djanschah,
abzusteigen. Er zog dann ein Messer und ein Seil aus der Tasche und sagte zu