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Siesienhun-erl und vietun-nchlzigke Nacht.
„Ä-iffe, o Haseb, nachdem Bulukia seine Geschichte vollendet hatte und sich nebenden Jüngling setzte, begann dieser: ,Wisse, mein Freund, mein Bater war ein mächtigerKönig, der in Kabul residirte; sein Name war Tiphanuö. Unter ihm standenzehntausend Statthalter, deren jeder über hundert Städte und hundert Schlösser gesetztwar; auch waren sieben Sultane meinem Vater unterthan, und von Osten bis Westenwurde» ihm aus den entferntesten Ländern Huldigungen dargebracht, denn seineNegierung war sehr mild und gerecht. Der erhabene Gott segnete auch meinen Vaterin allen seinen Unternehmungen; nur hatte er keine männlichen Nachkommen, weßhalber immer dachte: Wer wird wohl »ach meinem Tode mein Nachfolger scpn? EinesTages ließ er die Weisen seines Landes und die Sterndeuter zu sich kommen und fragtesie, ob er wohl noch einen Sohn zeugen werde, dem er sein Reich hinterlassen könne.Die Sterndeuter öffneten ihre Bücher und beobachteten sein Gestirn, machten ihreBerechnungen und sagten: Misse, o mächtiger König und edler Herrscher, eine Prinzessinvon Chorasan wird dir noch einen Sohn gebähren/ Der König Tiphanus freute sichsehr mit dieser Prophezeiung, schenkte den Sterndeutern unzählbare Schätze und entließsie wieder. Er ließ sogleich seinen Großvizier Einsar kommen, theilte ihm der