Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
133
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Siebenhundert und achtundsechzigste Nacht.

Das junge Ehepaar war außer sich vor Freude über diese Botschaft, und kaum leuchtetedie Sonne, als sie vor den Mauern Medina's sich befanden und Omar, der SohnChattabs, mit seinen Freunden ihnen entgegenkam. Dieser Pflegte sonst sehr langebeim Morgengebete zu verweilen; er las oft mehrere Sura des Korans vor dem Gebete,so daß, ehe das eigentliche Gebet begann, die entlegensten Bewohner der Stadt Zeithatten, aufzustehen, sich zu waschen und in die Moschee zu kommen. An diesem Tageaber betete Omar sehr schnell, und kaum hatte er vollendet, sagte er seinen Freunden:Kommt mit mir, wir wollen den Verlobten entgegengehen." Seine Freunde stauntenihn an und wußten nicht, was er meinte; er ging aber vor ihnen her zum Thorehinaus und grüßte das junge Ehepaar, nahm sie mit in die Stadt und ließ ein großesHochzeitsmahl bereiten, dem viele Muselmänner beiwohnten. Nachdem die Mahlzeit zuEnde war, begab sich der Jüngling zu seiner Braut, und Gott schenkte ihnen Söhne,die auf den Pfaden Gottes kämpfend ihrem Stamme Ehre machten.

Schehersad beendigte diese Erzählung; in der nächsten Nacht begann sie wiedereine andere mit folgenden Worten:

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