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Siebenhundert
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dreiundsechzigste Nacht.
„Äls ich dies hörte," sprach die Frau weiter: „erzählte ich den Schiffleuten, wasmir begegnet, und dankte dem Herrn für seine Hülfe und gelobte, nie anfzuhören, ihmin seinem Tempel zu dienen; auch habe ich seither ihn nie um Etwas angefleht, daser mir nicht gewährt hätte."
Ich wollte nun — fährt der vornehme Pilger fort — ihr einiges Geld schenken,aber sie sagte: „Laß mich! ich erzähle dir von Gottes Huld und Gnade, wie kannstdu glauben, daß ich von einer andern Hand als der seinigen Etwas annchme?" Dasie durchaus nichts von mir annehmen wollte, verließ ich sie und recitirte folgende Verse:
„Wie oft ist Gottes Huld im Verborgenen thätig,' ohne daß der schärfsteVerstand es wahrnimmt, wie manche Armuth verwandelt er in Wohlstand, wiemanchem brennenden Herzen reicht er erfreuliche Labung; wie Mancher ist desMorgens von Gram beladen, der des Abends nur Wonne empfindet. Geht csdir einmal schlecht einen Tag, so vertraue nur dem einzigen Allmächtigen undflehe die Fürbitte des Propheten an, dem Alles gewährt wird, was er für dieSeinigen fordert."
Tausend und eine Nacht. IV.
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